Stammschule - Integrierte Förderung

Die Maximin-Schule ist eine so genannte Stammschule für Integrierte Förderung. Sie betreut alle Regelschulen (Grund-, Haupt- und Regionalschulen) im Altkreis Bitburg-Prüm. Das bedeutet, dass bei Bedarf Regelschulkinder mit erhöhtem Förderbedarf (d.h. Schüler und Schülerinnen mit schwerwiegenden Schulleistungsproblemen), v.a. in den Bereichen Wahrnehmung, Lernen, Sprache, Motorik und Verhalten, zusätzlich durch Förderschullehrer/innen gefördert werden können.
Das Ziel der integrierten Förderung ist immer die erfolgreiche Teilnahme am Klassenunterricht der besuchten Schule.
Zunächst ist in der Regelschule der Klassenleiter für die individuelle Förderung Schüler/innen zuständig. Reicht diese Förderung nicht aus, kann die Grundschule zusätzliche Förderstunden einrichten oder differenziertes Übungsmaterial anbieten. Wenn trotz vielfältiger Hilfestellungen durch die Regelschule die Lernangebote nicht ausreichen, kann die jeweilige Schule integrierte sonderpädagogische Förderung an der Maximin-Schule beantragen.
Die unterrichtsbegleitenden Fördermaßnahmen - das bedeutet die integrierte Förderung - durch die Förderschullehrkraft kann im Klassenverband oder in der Kleingruppe erfolgen. Einzelmaßnahmen sind zu diagnostischen Zwecken und zwecks Förderplanung unerlässlich. Oftmals ist vor allem bei Wahrnehmungs-, Sprach- und speziellen Verhaltensproblemen die Einzelförderung sehr sinnvoll.
In Zusammenarbeit mit dem Klassenleiter, den Eltern und der Förderschullehrkraft wird versucht, Ursachen für die bestehende Problematik zu ergründen. Häufig werden Fachberatungsstellen ( z.B. Sozialpädiatrisches Zentrum, Logopäden, Psychologen, Ergotherapeuten) für eine möglichst umfassenden Diagnose zu Rate gezogen.
Erst wenn alle Maßnahmen dem Schüler / der Schülerin in seinem schulischen Leistungsverhalten nicht gerecht werden, wenn also alle Hilfen ausgeschöpft sind und keine Leistungssteigerung erfolgt, wird die Regelschule oder werden die Erziehungsberechtigten einen Antrag zur "Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs" stellen. Dann besteht für das betreffende Kind die Möglichkeit in einer Schwerpunktschule nach einem gesonderten Lehrplan unterrichtet zu werden oder die Förderschule mit dem entsprechenden Förderschwerpunkt zu besuchen.